aus der gleichnamigen RKI - Sendereihe
| Januar |
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August |
September |
Oktober |
November |
Dezember |
| 01.12.1980 | um 10 Uhr morgens wird mit der Übertragung der
Jubiläumsveranstaltung zum Tag des Exports der Vorhang für das
Farbfernsehen hochgezogen. In Korea ist damit das Zeitalter des
Farbfernsehens angebrochen und gleichzeitig werden die Rundfunkgebühren
für Schwarzweißfernseher abgeschafft. Weltweit ist Korea das 81. Land,
das Farbfernsehen eingeführt hat. Auf Kanal 1 von KBS werden
Kinderprogramme, Reportagen und Sportveranstaltungen in Farbe
ausgestrahlt. Auf erster Stufe werden nur 50% und im Juni 1981 dann alle
Fernsehprogramme in Farbe übertragen. Als Grundton wählt KBS die Farbe
Grünblau. Denn eine landesweite Umfrage, die damals durchgeführt wurde,
ergab dass die meisten Koreaner grün und blau bevorzugen. Den größten
Anteil der Farbübertragungen deckten damals Reportagen und
Sportübertragungen, da bei Sportübertragungen ohne aufwendige
Bühnenausstattung der Farbeffekt besonders gut zum tragen kam. Auch
Nachrichten werden mit der Einführung des Farbfernsehens anders
gestaltet. Haben es bei den Nachrichten zum Hören den größten Teil der
Nachrichtensendungen gedeckt, so wird nun mehr Wert auf visuelle
Nachrichten gelegt. |
| 03.12.1986 | tritt Korea als 33. Land dem Südpolabkommen bei. 1988 wurde
auf der King George Insel die Sejong-Basis
zu wissenschaftliche Forschungen eingerichtet. Am 1.12.1959 schließen 12 Länder ein internationales Abkommen ab, dem zufolge der Südpol zum Zwecke der naturwissenschaftlichen Forschung als entmilitarisierte Zone geschützt werden soll. Bereits in den 50er Jahren haben 5000 Wissenschaftler Forschungen und Expeditionen zu Topografie, Meteorologie und Magnetismus am Südpol unternommen. Als einige Länder, darunter Australien Gebietsansprüche am Südpol gelten machen wollten, wurde auf Antrag des damaligen US-amerikanischen Präsidenten Eisenhower der Südpolkontrakt abgeschlossen. Dieser Vertag verbietet jegliche monopole Beanspruchung eines bestimmten Staates und auch jede Art von Nuklearexperimenten am Südpol. |
| 04.12.1884 | werden in Korea mit der Öffnung des
Generalpostverwaltungsamtes zum ersten Mal Briefmarken eingeführt. Der
Wert der Briefmarken wird mit der damaligen Währung "Mun"
gekennzeichnet. Es wurden 5 verschiedene Briefmarken im Wert von 5-, 10-,
25-, 50- und 100 Mun herausgegeben, die alle in Japan gedruckt wurden.
Verwendet wurden allerdings nur die Briefmarken im Wert von 5 und 10 Mun. |
| 2. Dezemberwoche 1955 | erste Rückkehr der in Japan lebenden Nordkoreaner nach
Nordkorea. Nach dem Ende des Korea-Krieges, der die gesamte koreanische
Halbinsel in Schutt und Asche verwandelt hatte, folgte der
Waffenstillstand. Sowohl der Norden als auch der Süden bemühten sich auf
Basis staatlicher Planung die jeweils geteilte Staaten aus den Trümmern
wieder aufzubauen. Nordkorea hatte zu diesem Zweck einen 3Jahresplan von
Nachkriegsrestauration, einen 5Jahresplan für den Aufbau einer Basis der
sozialen Wirtschaft und den ersten 7Jahresplan für die Entwicklung des
sozialistischen Wirtschaftssystems aufgestellt. Das Thema "Rückkehr
der in Japan lebenden Nordkoreanern" machte sich zum ersten Mal im
Februar 1955 geltend. Der damalige nordkoreanische Außenminister Nam Il
hat im Inland sowie im Ausland erklärt, Nordkorea benötige die in Japan
lebenden Nordkoreaner um die fehlenden Arbeitskräfte für den Aufbau des
sozialistischen Staates zu ergänzen. Die Landsmänner sollten daher
zurückkehren und Nordkorea versprach ihnen die bestmöglichen
Lebensbedingungen. Aufgrund des Abkommens über die Repatriierung der
Nordkoreaner, das das nordkoreanische und das japanische Rote Kreuz
abgeschlossen hatten, stiegen die ersten 975 in Japan lebenden
Nordkoreaner auf das Schiff, das sie in die Heimat zurückbringen sollten.
Bis 1967 sind 88000 Nordkoreaner zurückgekehrt. Darunter waren auch 6600
Japaner. Diese Zahl ging aber immer weiter zurück, als die schlechten
Lebensbedingungen der nach Nordkorea zurückgekehrten bekannt wurde. |
| 09.12.1964 | wird das erste tägliche Fernsehdrama mit dem
Titel "Es schneit" ausgestrahlt . Diese Sendung wurde täglich um 7:40 Uhr 20
Minuten lang ausgestrahlt. |
| 12.12.1979 |
Als nach fast 20jähriger Alleinherrschaft Präsident Park Chung-Hee
erschossen wurde, öffnete sich die Gelegenheit das Land demokratisch zu
reformieren. Chong Sun-Ho, der damalige Chef des Generalstabs der Armee,
hatte gefordert, dass das Militär von Grund auf reformiert und dabei die
Politik vom Militär gereinigt werden müsse. Eine Clique von 9
Militärkräften, zu der der spätere Präsidenten Chun Doo-Hwan und Roh Tae-Woo
gehörten, stellte einen detaillierten Plan für einen Staatsstreich auf.
Am 12. Dezember 1979 verhafteten sie Chong Soo-Ah, den Kopf der Reform und
rissen durch die Mobilisierung von Streitkräften die Macht an sich. Das
war der Staatsstreich vom 12. Dezember. |
| 12.12.1996 |
tritt Südkorea der OECD bei. |
| 15.12.1973 | entscheidet die südkoreanische Regierung ein
Besoldungssystem für Beamte einzuführen, dem zufolge für alle Beamte
ein fest bestimmtes Gehaltsniveau gilt. |
| 15.12.1990 | wird in Korea die Regionale Selbstverwaltung wieder ins
Leben gerufen. Im Bezug auf die Einführung der Lokalregierung werden im
Parlament 3 Gesetzesrevisionen durchgebracht das Parlamentsgesetz zur lokalen Selbstverwaltung das Wahlgesetz für das regionale Parlament und das Wahlrecht für regionale Selbstverwaltungsorganisationen. |
| 15.12.1995 | unterzeichnet die KETO ein Abkommen für den Bau von
Leichtwasserreaktoren in Nordkorea. Um Sicherheit und Stabilität auf der
koreanischen Halbinsel zu sichern schlossen im Oktober 1994 die USA und
Nordkorea in Genf eine Rahmenvereinbarung. Nordkorea verpflichtete sich im
Gegenzug für die Lieferung zweier Leichtwasserreaktoren sein
Nuklearprogramm einzufrieren sobald ein Teil der Kraftwerke erstellt
werden. Zur Umsetzung des Rahmenabkommens wurde 1995 von den USA,
Südkorea und Japan die Organisation KETO gegründet, die sich im Dezember
1995 durch einen Vertrag zur Umsetzung der technischen Hilfe für den Bau
der Leichtwasserreaktoren verpflichtete. 1997 ist auch die Europäische
Union mit EURATOM an den internationalen Nuklearkonsortium KETO
beigetreten. |
| 17.12.1965 | tauschen Südkorea und Japan eine Ratifikationsurkunde zur
Normalisierung ihrer staatlichen Beziehungen aus. Damit wurde nach
schwierigsten Verhandlungsprozessen, die wirtschaftlich wie auch politisch
höchst bedeutsame aber zur damaliger Zeit auch umstritte Normalisierung
der diplomatischen Beziehungen zur vormaligen Kolonialmacht Japan zustande
gebracht. Nach mehrmaligen erfolglosen Normalisierungsgesprächen wurden
auf Drängen der USA in Tokio die 7. Normalisierungsgespräche
aufgenommen. Im Februar 1965 wurde ein koreanisch-japanischer
Grundlagenvertrag provisorisch unterzeichnet und im darauffolgenden Juni
fand die historische Besiegelung verschiedener Vereinbarungen sowie von
Begleitdokumenten zur Normalisierung der Beziehungen beider Länder statt.
Ein Ergebnis nach 14jähriger Verhandlung. Es gab danach heftige
Demonstrationen von Studenten, die gegen die Ratifizierung des
Normalisierungsabkommens mit Japan protestierten und Abgeordnete der
Opposition verließen massenweise das Parlament. Trotz der Ablehnung von
Seiten der Bevölkerung wurde der Ratifizierungsentwurf von der Regierung
im August durchgezogen und im Dezember haben beide Länder ihren
jeweiligen unterzeichneten Vertrag ausgetauscht. Seit Südkorea im Jahre
1905 seine Souveränität an Japan verloren hatte, waren 60 Jahre
vergangen. Zum ersten Mal nach 60 Jahren war es zu einer Normalisierung
der Beziehung beider Länder gekommen. |
| 24.12.1598 | , dem 31. Regierungsjahr des Choson-Königs Sonyo, endet die Hideyoshi-
Invasion, die 6 Jahre angedauert hatte. Grund des japanischen Angriffs
war die Ablehnung Chosons regelmäßige Gesandte auszutauschen und Japan
im Feldzug gegen China zu unterstützen. Innerhalb weniger Wochen nachdem
die japanischen Truppen eingezogen waren, wurde Seoul eingenommen. Der
koreanische Hof floh zuerst ins Diamanten-Gebirge, dann zum Yalu und erbat
um chinesische Hilfe. Mittlerweile wurde die japanische Flotte von den
Koreanern bei Busan unter Anwendung neu erfundener Kampfmittel so gut wie
vernichtet. Eines der Kampfmittel, das sich bei diesem Einsatz als
äußerst erfolgreich bewert hatte und in die Geschichte einging, war das
Schildkrötenschiff, das vom legendären General Yi
Sun-Shin konstruiert wurde. 4 weitere Seegefechte folgten in denen
fast alle japanischen Schiffe versenkt wurden. China mobilisierte 51000
Mann, die vereint mit den freiwilligen koreanischen Truppen die Japaner zuerst aus
Pyongyang und dann aus Seoul zurückdrängten. Korea wurde in einem
Zustand der Verwüstung zurückgelassen, zahlreiche Bibliotheken und
Kunstdenkmäler wurden vernichtet. |
| 24.12.1987 | bezwingt der Koreaner Ho Jong-Hu den Mount Everest. Ho Jong-Hu ist auch
weltweit der erste Bergsteiger, der die sieben höchsten Berggipfel der
Welt erobern konnte. |
| 28.12.1933 | gründet Japan die asiatische Kolonisationsgesellschaft. Dieses
Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, japanische Bauern nach Korea
umzusiedeln und die japanische Bevölkerung auf koreanischem Boden sesshaft
zu machen. Aufgrund des Gesetzes zur Gründung der Gesellschaft das Japan
erlassen hatte, trugen japanische Unternehmen ein Grundkapital zusammen,
mit dem das Unternehmen aufgebaut wurde. Die Verwaltung wurde von der
japanischen Regierung geführt. 1908 wurde die Hauptzentrale in Seoul
eröffnet und 1917 nach Tokio verlegt. In Zuge der Ordnung von
japanischen Unternehmen, die sich in Korea etabliert hatten, wurde auch
die asiatische Kolonisationsgesellschaft im Jahre 1946 umstrukturiert und
dann geschlossen. |
| 28.12.1950 | die chinesische Intervention vom 28.12.1950 ist eine entscheidende Wende in der Kriegslage
des Koreakriegs. Etwa 1 Million chinesische Freiwillige überschritten den
Yalu-Fluss, kamen den Nordkoreanern zur Hilfe und zwangen die
südkoreanischen- und UNO-Truppen, die die nordkoreanische Armee nach
Norden zurückgedrängt hatten, wieder zum Rückzug hinter den 38.
Breitengrad. |