Dies und das aus Korea

 

Quelle: Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International

 

weitere interessante Informationen aus dem Alltagsleben der Korea gibt es als PDF - Dokument unter http://www.willi-stengel.de/kreuzundquer.pdf

 

Alkoholkonsum in Korea    
Angehörige des Islams in Korea
  
Anzahl der Handynutzer in Südkorea 
 
Ausstellungen von Kunstschätzen während der Fußball-WM 2002 und den Asienspielen
  
Beliebteste Internetseiten der Koreaner
 
Berufe in den süd- und nordkoreanischen Schulbüchern
 
Bestattungsunternehmen für Haustiere in Korea 
Blackbox für Kraftfahrzeuge
   
BSE - Risiko in Korea
  
Digitale Fernseh- und Rundfunkprogramme
 
Ehebruchgesetz in Korea
 
Handygeneration auf dem koreanischen Telekommunikationsmarkt
   
Milzbrandhysterie in Korea
 
Motorradrowdys
  
Pflichtverteidigung
    
Schulleistungsvergleich der OECD-Mitgliedsländer
 
Steuerzahlung per Kreditkarte
 
Telefonbanking

 

 

Zum ersten Mal ist in einem nicht EU - angehörigem Land ein BSE-Fall entdeckt worden. Bei dem Ausbruch des Rinderwahns in Japan verbreitet sich nun auch die Besorgnis in Asien. Das koreanische Landwirtschaftsministerium hat sofort nach Erhalt der Nachricht vom Ausbruch des Rinderwahns in Japan Maßnahmen ergriffen um den Import von BSE-gefährdeten Tierprodukten zeitweilig zu unterbrechen. Die Stadt- und Provinzverwaltungen sowie die Viehzuchtbetriebe werden gebeten die Zufuhr von Futtermitteln aus fleischhaltigen Nahrungsresten strengstens zu verhindern. Das Landwirtschaftsministerium betont allerdings dass für Korea noch keine Gefahr bestehe. Der Grund: in Korea wird anders als in Japan kein Futtermehl aus Knochen an Rinder verfüttert. Die Erklärungen des Landwirtschaftsministeriums zufolge werden jedes Jahr an über 600 Rinder BSE-Tests durchgeführt. Bis jetzt sollen die Ergebnisse bei allen Tests negativ ausgefallen sein. Allerdings kann man nicht behaupten, dass Korea vor den Gefahren des Rinderwahns vollständig sicher ist. Aus einigen EU-Ländern wurde bereits Knochenmehl importiert und auch zu Zwecken der Porzellanherstellung und Nahrungsreste wurden bereits an Rinder verfüttert. Im vergangen Jahr als in Japan die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen war, wurde der Import von japanischen Klauentieren zeitweilig verboten. Im vergangen April wurde das Einfuhrverbot dann wieder aufgehoben und seit dem sind 300 Tonnen importierte japanische Rindfleischprodukte im Umlauf. 260 Tonnen Rinderhaxe, 38 Tonnen Rinderknochen und 2 Tonnen Rindfleisch. Um wirklich sicher zu gehen dass der Rinderwahnsinn nicht auch in Korea ausbricht, ist es unbedingt erforderlich, dass man diese bereits importierte Rindfleischprodukte ausfindig macht und vernichtet.

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 12.09.01 )


 

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Angehörige des Islams in Korea

 

Im sogenannten islamischen Dorf im Seouler Stadtviertel Joungsangdo, in dem sich die Botschaften der islamischen Staaten, die Moschee und viele Restaurants der islamischen Kultur befinden, herrschte gestern eine spannungsgeladene Stimmung. Vor dem Eingang in die Moschee im Stadtteil Hannam-dong in der Nähe des bei Ausländern beliebten Einkaufsviertels Itaewon standen 6 bis 7 mit Gewehr bewaffneten koreanische Polizisten Wache und kontrollierte jeden Ein- und Ausgehenden. gestern waren rund 40 Muslime in ihrer traditionellen Tracht in der Moschee versammelt und unterhielten sich in kleinen Gruppen mit verdüsterter Mine. Ein 35jähiger Pakistani äußerte seine Sorge um die in den USA lebende Familienangehörigen. Die Terroranschläge, die vielen unschuldigen das Leben nahmen, müssen unbedingt vergolten werden. Jedoch könne man die derzeit von den USA gebotenen Informationen nicht 100%ig glauben, man sollte solange warten, bis offensichtliche Beweise auftreten. Die islamischen Restaurants in Itaewon hatten gestern nur sehr wenige Kunden. Ein Restaurantbesitzer sagt, dass die Kundenzahl um mehr als 50% zurück gegangen ist. Die Polizisten, die vor den Botschaften der islamischen Staaten wie Libyen, Ägypten, Pakistan, Kuwait und des Irans Wache stehen, wurden statt mit einem Schlagstock mit einem K2-Gewehr bewaffnet.

In Pakistan, einem Nachbarland Afghanistans leben rund 400 Koreaner. Angesichts des bevorstehenden Angriffs der USA auf Afghanistan gilt bei den in Pakistan lebenden Koreaner höchste Alarmbereitschaft und viele begeben sich auf die Flucht. Das Ministerium für Auswärtiges und Handel hat auch den diplomatischen Vertretungen in anderen Staaten des Nahen Ostens wie dem Iran die Anweisung erteilt, einen Plan für die Evakuierung der Koreaner vorzubereiten. Nach Angaben der koreanischen Botschaft in Pakistan leben in dem Land einschließlich der Diplomaten rund 400 Koreaner. Rund 200 davon leben in der Hauptstadt Islamabad und in der Stadt Lahore. In der Hafenstadt Karachi im Süden des Landes leben rund 140 Koreaner. Schon seit dem 13. September zogen sich viele Koreaner aus Islamabad und Lahore zurück. Die Verbände der Koreaner in Pakistan rechnen damit, dass bis Morgen rund 190 Koreaner diese beiden Städte verlassen werden. Die meisten Koreaner leben in der Stadt Lahore, in der derzeit große Spannung herrscht. Rund 130 davon werden innerhalb dieser Woche nach Korea fliegen. Die Hafenstadt Karachi in der rund 140 Koreaner, darunter meistens Angestellte der koreanischen Unternehmen wie Samsung und Hyundai leben, gilt als ein vergleichsweise sicherer Ort. Jedoch seien viele wegen der Gefahr der Terroranschläge der Afghanen auf Ausländer stark besorgt. In Afghanistan, das sich seit rund 10 Jahren im Bürgerkrieg befindet, leben keine Koreaner. Noch bis vor zwei Monaten haben aber koreanische Missionare, die in Lahore in Pakistan ansässig sind, gemeinsam mit den Hilfskräften der Vereinten Nationen die andere Seite der Grenze besucht.

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 17.09.2001 )

 


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Berufe in den süd- und nordkoreanischen Schulbüchern

 

Das zentrale Institut für Beschäftigungsinformationen, das der öffentlichen Kooperation für die Entwicklung der Humanressourcen unterstellt ist, hat neulich ein Buch herausgegeben, das die in 47 südkoreanischen und 19 nordkoreanischen Schulbüchern vorgestellten Berufe und Berufsvorstellungen analysiert. Nach diesem Buch sind diese Berufe, die in den südkoreanischen Schulbüchern häufig vorkommen nach der Reihenfolge: Lehrer mit rund 25%, Ärzte mit 6,5% und Landwirte mit 5,3%. In Nordkorea sind es mit rund 24% Soldaten, mit rund 18% Lehrer und mit 8% Bauern. In den nordkoreanischen Schulbüchern werden Fremdwörter oder chinesische Wörter, die die Berufe bezeichnen in rein koreanische Wörter umbenannt benutzt. In den südkoreanischen Schulbüchern werden Berufe wie Briefträger, Straßenfeger, Feuerwehrmann und Arzt als gemeinnützige Berufe dargestellt. In den nordkoreanischen Schulbüchern werden Soldaten, Arbeiter und Bauarbeiter als Pfeiler des Sozialismus und Bankiers, Politiker und Priester als Werkzeuge des Kapitalismus und der USA dargestellt. 

In den nordkoreanischen Schulbüchern treten in allen Berufsarten außer Soldat mehr Frauen auf als Männer. Währenddessen machen in den südkoreanischen Schulbüchern die weiblichen Berufstätigen nur einen Anteil von 44,2% der männlichen Berufstätigen aus. Das Institut für Beschäftigungsinformationen will die Ergebnisse dieser Analyse dazu benutzen, durch den Vergleich der süd- und nordkoreanischen Berufe über die Standartnamen der Berufe nach der Wiedervereinigung nachzudenken um das verdrehte Image bestimmter Berufe zu verbessern. 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 27.09.2001 )


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Motorradrowdys 

 

Der Polizei bereiten die sogenannten Motorradrowdys großes Kopfzerbrechen. Die jungen Menschen, die nachts mit dem Motorrad durch die Gegend rasen, machen nicht nur einen großen Lärm. Es kommt auch häufig vor, dass sie gegen andere Autofahrer oder Passanten handgreiflich werden, und damit manchmal als eine Bedrohung gegen unschuldige Bürger dastehen. Daher überlegt sich die Polizei verschiedene Methoden um die diesen Rasern beizukommen. Eine dieser Methode wäre, nach Vorbild der japanischen Polizei, quer auf der Strasse eine Art Räubernetz aufzuspannen und die Motorradfahrer in das Netz zu treiben. Es wird aber darauf hingewiesen, dass diese Methode sehr gefährlich werden und zu Unfällen führen kann, falls die Motorradfahrer versuchen würden über das Netz zu springen oder einfach durch das Netz zu fahren. Die Polizei überlegt nun auch außerdem die Methode auf der Strasse eine besondere Vorrichtung anzubringen. Wenn ein Motorrad über diese Vorrichtung fährt umschlingt eine Art Seil das Hinterrad und bringt das Motorrad dann langsam zum Stillstand. 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 22.10.2001 )


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Neue Handygeneration auf dem koreanischen Telekommunikationsmarkt 

 

Auf dem koreanischen Handymarkt wird das bisherige Handymodell der zweiten Generation mit schneller Geschwindigkeit von der 2,5. Generation der Handyfunktion abgelöst. 2,5. Generation deshalb, da die neue Handyart, die bereits eine explosive Verkaufsrate verzeichnen konnte, zwischen der bisherigen 2. Generation und der kommenden nächsten Generation der mobilen Telekommunikationstechnik, INT2000 angesiedelt ist. Im vergangenen Monat überragte das mobile Telefon der Zwischengeneration CDMA2000 16 in der Verkaufsmenge die bisherige zweite Generation. In diesem Monat ist es bereits mit einer Verkaufsquote von 90% als neue repräsentatives Handymodell aufgestiegen. Das neue Handymodell ist nicht nur in seiner Funktion weiter voraus, es bietet auch Exemplare die bunter und daher ansprechender gestaltet sind. Von den CDMA2000 -16 Modellen, die mit verschiedenen Farben bedeckt sind, konnten im August 16% und im September bereits 21% an den Verbraucher gebracht werden. Mit einer maximalen Datenübertragungsgeschwindigkeit von 144 KB/Sec. ist das Handymodell der Zwischengeneration um das 2- bis 15fache schneller als die bisherigen Handys. Die erfolgreiche Umsattlung auf das neue Modell ist allerdings auch darauf zurückzuführen, dass der koreanische Handymarkt sehr empfänglich ist für neue Trends. Der enorme Rückgang des ursprünglich angelegten Preisniveaus kommt den Konsumenten da natürlich sehr gelegen. Unternehmen wie Samsung - Electronic, LG - Electronic, Tendec und Sewong - Telekom konkurrieren mit der Freigabe von wohlgefallenen Modellen, die viel billiger sind als der ursprünglich anvisierte Preis von etwa 1060 DM. Samsung - Electronic, das als erstes in den Markt des neuen Handymodells der Zwischengeneration eingestiegen ist, hat im Moment 10 1X-Modelle im Angebot, und verschiedene bunte Modelle. Das Preisniveau der bunten Modelle liegt bei umgerechnet 950 und 1100 DM. Unter den 3 Millionen mobilen Telefonen, die Samsung im ersten Halbjahr insgesamt verkauft hat, beträgt der Anteil dieser Modelle etwa 17%. Samsung diagnostiziert, dass der Anteil der 1X-Handys im zweiten Halbjahr auf 80% steigen wird. LG - Electronic ist etwas später als Samsung eingestiegen und liegt daher, was den Absatz betrifft, im Moment hinter seinen Konkurrenten. LG - Electronic will deshalb den Markt durch eine reichhaltigere Palette und attraktiven Preisangeboten erobern. Von den 15 Modellen, die LG - Electronic präsentieren kann, wurden 8 farbige Modelle für einen Preis von 500 bis 600 DM angeboten. Die Hälfte der etwa 1,9 Millionen mobilen Telefone, die das Unternehmen im zweiten Halbjahr zu verkaufen plant, sollen durch 1X-Modelle ausgefüllt werden. Auffallend ist in diesem Bereich auch, dass einige Unternehmen der mobilen Telekommunikation wie KDF und LG - Telekom nicht mehr spezifizierte Produktionsunternehmen mit der Herstellung von Handys beauftragen. Mit dem Ziel qualitativ gute und preisgünstige Handys herzustellen bauen sie sich eine eigene Zweigfirma auf oder kooperieren bereits in der Anfangsphase mit spezifizierten Wagnisunternehmen. 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 24.10.2001 )


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Ehebruchgesetz

 

 

In Korea gibt es immer noch ein Gesetz, das Ehebruch als ein durch das Gericht zu bestrafendes Verbrechen definiert. Das heißt, wenn ein Ehepartner den anderen betrügt, dann kann er oder sie sogar mit Gefängnisstrafe zur Verantwortung gezogen werden. Diese gesetzliche Regel war und ist Auslöser ständiger Kontroversen zwischen Gegnern und Befürwortern. Das ist auch nur verständlich, wenn man sich folgende Situation vorstellen und eine Person inhaftiert wird, weil sie eine außereheliche Beziehung eingegangen ist. In diesem konkreten Fall geht es auch um die Entscheidung des Verfassungsgerichts. Im Juli vergangenen Jahres wurde ein Liebespaar zu 8 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt. Weil es eine außereheliche Beziehung eingegangen ist und somit jeweils den eigenen Ehepartner betrogen hatte. Mit der Begründung, dass der Ehebruch gegen das Recht der Bürger auf eine glückliche Lebensgestaltung verstöße, haben sie dann Berufung eingelegt. Dies wurde natürlich prompt abgelehnt. In zweiter Instanz wurden sie ebenfalls für schuldig erklärt und so ging es dann bis zum Verfassungsgericht. Die 9 Richter haben lange gebraucht um die Entscheidung zu fällen. In der Zwischenzeit lieferte sich die öffentliche Meinung ein angestrengtes Tauziehen darüber ob das umstrittene Gesetz über Ehebruch nicht endlich für verfassungswidrig erklärt wird und bei dieser Gelegenheit abgeschafft werde, oder ob es weiterhin gültig sein wird. Die ganze Entscheidung lag bei den Richtern. Die Richter haben am 25.10.2001 mit 8 zu 1 entschieden, dass das Gesetz der Verfassung entspricht, d.h. es hat weiterhin bestand und ist rechtsmäßig. Die Urteilsbegründung lautet:

Im Detail wurde erklärt, dass die Bestimmung des Ehebruchs als Verbrechen nach Artikel 241 des Strafrechts erforderlich sei, um die Sexualmoral und das monogame Ehesystem aufrecht zu erhalten. Des weiteren sei das Gesetz auch notwendig um dem Konflikt vorzubeugen, die durch uneheliche Kinder, Scheidungen und familiäre Verwahrlosungen entstehen. Es lässt sich daran ablesen, dass der Keuschheitsgedanke in der koreanischen Gesellschaft immer noch tief verwurzelt ist. Vor allem die traditionelle Moral, dass verheiratete Paare sich auf ewig treu sein müssen.

Der einzigste Richter, der dagegen gestimmt hatte, behauptete, dass die Seitensprünge einer verheirateten Frau nicht als Gegenstand durch Bestrafung auf staatlicher Ebene betrachtet, sondern höchstens moralisch kritisiert werden könnte. 

Die Frauenorganisationen haben früher das Ehebruchgesetz befürwortet, weil sie die Frauen davor schützen wollten, dass sie unter benachteiligten Umständen geschieden werden. Sie meinen aber, dass sich die koreanische Gesellschaft so verändert habe, dass jetzt umgekehrt die Männer das Ehebruchgesetz missbrauchen. Dieses Ehebruchgesetz gibt es nur in Korea, also außer in den islamischen Ländern, wo Seitensprünge von seitens der Forscher jedoch auf einer ganz anderen Ebene gehandhabt werden. Bis 1953 galt das Ehebruchgesetz in Korea auch nur für Frauen. 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 26.10.2001 )


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Milzbrandhysterie in Korea

 

In der koreanischen Niederlassung des 1849 in den USA gegründeten Pharmaunternehmens Pfitzer, das vor allem durch das Potenzmittel Viagra weltweit bekannt wurde, herrschte am Freitag (26.10.2001) Panik. Wegen des weißen Pulvers in einer Postsendung aus den USA wurden 16 Mitarbeiterinnen der Firma, die mit diesem weißen Pulver in Kontakt kamen, in das Krankenhaus eingeliefert. Nach einer gründlichen Untersuchung bestätigte das nationale Gesundheitsamt jedoch, dass es sich bei der verdächtigten Substanz nicht um Milzbranderreger handelte. Als es feststand, dass es bei dem Pulver nicht um Bakterien handelte, hat das Amt keine weiteren Analysen auf dessen chemische Bestandteile veranlasst. Die betreffende Postsendung wurde außerdem als ein normales, dienstliches Schreiben bestätigt. Die 16 Mitarbeiter der Firma Pfitzer-Korea, die im Krankenhaus auf Milzbrand getestet wurden, konnten am Samstagvormittag nach Hause gehen. In Korea geht die Angst vor Milzbrand um. Jeden Tag gehen beim Nationalen Gesundheitsamt mehrere Anzeigen wegen irgend eines weißen Pulvers ein. Das Amt ist so mit der Analyse der betreffenden weißen Substanzen beschäftigt, dass andere Arbeiten liegen bleiben. Die Polizei sagt, dass die Furcht der Bürger vor dem weißen Pulver schon etwas panikartig um sich greife, auch wenn sie schon zu verstehen sei. Wegen der Vermutung, dass Korea, wo USA-Streitkräfte stationiert sind, vor möglichen biologischen Anschlägen nicht sicher sei, reagieren die Bürger empfindlich. Dazu gibt es einige kranke Geister, die mit ihrem gedankenlosen Tun ihre Mitbürger in Angst und Schrecken versetzen. Es folgen hintereinander Fälle von Fehlalarm wegen weißen Pulvers. Den Angaben der Polizei zufolge gingen bis 27. Oktober rund 180 telefonische Anzeigen wegen verdächtigem weißen Pulvers bei der Polizei ein. Darunter wurde noch keine Substanz als Milzbranderreger bestätigt. Die Furcht vor biologischen Anschlägen hat die Kommunikationsgewohnheiten der Bürger verändert. Seit in den USA Milzbrandfälle offiziell bestätigt wurden, benutzt man immer öfters Emails statt Briefe per Post zu schicken. Das Kwanghwa-mun-Postamt im Seouler Stadtkern berichtet, dass seit der Bestätigung der Milzbrandfälle in den USA die Menge der internationalen Postsendungen um 30% zurückgegangen sei. Auch die inländischen Postsendungen seien um 10% weniger im Verkehr als früher. Während dessen ist die Zahl der Emails drastisch gestiegen. Den Angaben des Unternehmens Daum - Communication (HANMail) zufolge, seien um 15 bis 20% mehr Emails in Umlauf. Vor allem kommen derzeit aus den USA viele Emails. 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 29.10.2001 )


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Pflichtverteidigung

 

Wenn es schnell geht, wird es ab dem 2. Halbjahr 2002 für alle Angeklagten möglich sein, Hilfe von einem Pflichtverteidiger zu bekommen. Jedenfalls hat das Justizministerium gestern ( 31.10.2001 ) bekannt gegeben, bei der nächsten regulären Sitzung im Parlament einen Änderungsvorschlag zur Strafprozessordnung vorzulegen, der u.a. die Ausweitung der Pflichtverteidigung beinhaltet. Bei einer Pflichtverteidigung ernennt das Gericht den Verteidiger und übernimmt auch die Kosten dafür. Bisher war die Inanspruchnahme der Pflichtverteidigung nur auf folgende Personen beschränkt:

  1. Personen, die zu einer Todesstrafe, zu einer lebenslangen Haftstrafe oder mehr zu mehr als 3 Jahre Haft verurteilt waren.
  2. Minderjährige oder Taubstumme
  3. Arme Leute, die nicht in der Lage sind selbst einen Verteidiger zu bezahlen

Doch für eine echte Ausweitung der Pflichtverteidigung muss noch einiges geklärt werden. Das derzeitige Anwaltshonorar für einen Pflichtverteidiger liegt bei etwa 200 DM pro Fall, was ziemlich niedrig ist. Damit die Ausweitung der Pflichtverteidigung erfolgreich umgesetzt werden kann, müssen von Seiten des Gerichts vor allem Folgemaßnahmen, wie Erhöhung der Anwaltskosten der Pflichtverteidiger erfolgen. So ein Sprecher des Justizministeriums. 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 01.11.2001 )


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Telefonbanking

 

 

Telefonbanking in Korea

 

Wenn man selbst zur Bank geht und eine Überweisung auf ein anderes Konto tätigen will, dauert es rund 10 Minuten ohne den Weg zur Bank und zurück mitrechnet. Im Vergleich dazu ist das Telefonbanking superschnell. In einer koreanischen Bank in Seoul werden am Tag rund 160 telefonische Überweisungen durchgeführt. Es gibt derzeit immer mehr Finanzinstitute, die ein Call-Center für Telefonbanking einrichten. Man kann von einem richtigen Boom sprechen. Die Finanzinstitute können damit Kosten und die Kunden Zeit und Gebühren sparen. Das scheint ein wichtiger Grund dafür zu sein, dass das Call-Center immer mehr Filialen der Banken ersetzten. Das Call-Center der Chinham-Bank bekommt pro Tag rund 200000 Anrufe der Kunden. Diese Zahl entspricht dem 100fachen der Beratungsfälle, die an den Filialen erledigt werden. Die meisten Fälle von 95% der Telefonberatungen betreffen einfache Bankgeschäfte wie Kontoauskunft und Überweisungen, die ohne Durchwahl zum Telefonberatungsteam über das sogenannte automatische Sprachsystem abgefertigt werden. Kunden, die ihre Bankgeschäfte über das Call-Center erledigen, erhalten zuzüglich der Gebühr und den Zinsen solcher Spareinlagen Vergünstigungen. Aufgrund der allgemein in allen Industriebereichen stattfindenden Umstrukturierung beschäftigen die Banken immer weniger Mitarbeiter. Allein in diesem Jahr nahm die Zahl der Beschäftigten im Bankwesen um über 1000 Personen ab, sei es Entlassung oder Vorruhestand. Das Call-Center ist der einzigste Bereich im Bankwesen, in dem die Mitarbeiterzahl steigt. Zum Beispiel die Kungmin-Bank, die zum 1. November mit einer Bank fusionierte, beschäftigt allein im Call-Center 600 Mitarbeiter. Das Call-Center, das Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal in Korea auftrat, ist auf alle anderen Bereiche der Finanzgeschäfte, wie Versicherung, Kreditkarten, Effektengeschäft erweitert worden. Auch die über das Call-Center abgefertigte Arbeit wird immer mehr über die einfachen alltäglichen Bankgeschäfte hinaus auf das Marketing mit der Vorstellung der neuen Angebote erweitert. 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 06.11.2001 )


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Pille danach in Korea

 

 In Korea soll die Pille danach, die eine Schwangerschaft verhindert nach heftiger Debatte schließlich in Korea verkauft werden. Das koreanische Amt für Sicherheit, der Lebens- und Arzneimittel gab gestern bekannt, dass die Pille danach als verschreibungspflichtiges Medikament ab dem 12. November 2001 verkauft wird. Das Unternehmen Hyundai-Pharma beantragte im vergangenen Mai beim Amt der Sicherheit, der Lebens- und Arzneimittel die Genehmigung zum Import dieses von einem französischen Pharmaunternehmen hergestellten Medikamentes. 1996 gab es aber schon ein Unternehmen, das den Import eines anderen Mittels vorangetrieben aber den Plan wieder zurückgezogen hat. Wenn man dies mit hinzuzählt, wurde der Verkauf der Pille danach in Korea nun nach 5jähriger Debatte endlich gesetzmäßig zugelassen. Die diesmalige Entscheidung für den Verkauf dieses Medikamentes Novelo ist mit unterschiedlichen Interessens verschiedener Gesellschaftsgruppen wie z.B. Frauen-, Ärzte-, Religionsgemeinschaften und Gerichtsmediziner verbunden. Denn die Pille danach stand im Mittelpunkt der heftigen Debatten um die Frauenrechte, die religiösen Lebensanschauungen, die Achtung vor dem Leben, den Widerstand gegen die Abtreibung sowie die Geburtspolitik der Regierung. In diesem Sinne ist die Pille danach "Nevelo" keine einfache Pille, sondern ein empfindliches und kompliziertes politisches Präparat. Die Pille danach ist z.Zt. in 39 Ländern der Welt zugelassen. Italien hat trotz des heftigen Widerstandes des Vatikans den Verkauf der Pille danach erlaubt. In Frankreich können die Schülerinnen sie von der Sanitätsschwester ihrer Schule bekommen. In Ländern wie Frankreich, Schweden und Dänemark ist die Pille danach rezeptfrei in den Supermärkten zu kaufen. Unter den Industrieländer ist Japan das einzigste Land, in dem die Pille danach nicht zugelassen ist. In Japan wurde auch die Pille erst 1999 nach mehreren Anläufen von den offiziellen Behörden zugelassen. Die Frauenwissenschaftlerin Yoo sagt, dass seit Beginn der moderne in allen Ländern der Welt ein heftiger Kampf um das Kontrollrecht über die Geburten stattfand. Das es in Korea nicht schon früher Debatten um die Empfängnisverhütung gab sei darauf zurückzuführen, dass das Regime unter Präsident Park Chung-Hee in den 60ern und den 70er Jahren unter dem Namen der Familienplanung als eine staatspolitische Maßnahme die Konzeptration gefördert hat. Damit sei das Geburtsrecht der Frauen sozusagen vom Staat kontrolliert worden. Die selbstständige Kontrolle der Frauen, die die Geburt als eine feministisches Recht akzeptiert wurde, gab es in den westlichen Ländern einen ununterbrochenen Kampf. In der koreanischen Gesellschaft sei dieser Prozess ausgelassen worden. Dies habe dazu geführt, dass man die Abtreibung zur besten Methode zur Verhinderung der unerwünschten Schwangerschaft akzeptierte. Viele weisen darauf hin, dass anlässlich der Zulassung der Pille danach das bestehende medizinische System, bei dem ein großer Teil der Einnahmen der Krankenhäusern durch Abtreibungen entsteht, geändert werden müsse. Darüber hinaus sei gründliche Sexualaufklärung erforderlich, um den Missbrauch des betreffenden Medikaments zu verhindern.  

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Schulleistungsvergleich der OECD-Mitgliedsländer

 

Beim bisher weltweit größten Schulleistungsvergleich "PISA", der von der OECD durchgeführt und am 04.12.2001 öffentlich vorgestellt wurde, haben koreanische Schüler im Vergleich zu anderen Mitgliedstaaten mit die besten Ergebnisse erzielt. In der Gesamtwertung kamen sie in der Leistungskategorie Naturwissenschaft auf den ersten, in Mathematik auf den zweiten und im Lesen und Verstehen von Texten auf den 6. Platz. In der Leistungskategorie Lesen besteht zu den Ländern auf Platz 3 bis 5 nur ein geringer Unterschied. Auch mit dem Anteil der Schüler, die in der Kategorie Lesen mindestens den von den OECD festgelegten Durchschnitt erreichten, kam Korea mit 75,6% nach Finnland auf den zweiten Platz. Für die PISA - Studie der OECD wurden weltweit mehr als 260000 Schüler im Alter von 15 Jahren getestet. Doch ungeachtet des guten Resultats meinen koreanische Bildungsexperten, dass die Ergebnisse der Studie Anhaltspunkte liefern, um den Bildungsstand in Korea noch einmal ernsthaft zu überdenken. Denn während der Durchschnitt auf die Spitzenränge der Bewertung gelangte, fielen die besten 5% beim internationalen Vergleich auf Rang 5 in Naturwissenschaft, Rang 6 in Mathematik und im Lesen sogar auf Rang 20. Bei der Auswertung der besten 5% belegte Japan, das in der Gesamtwertung Schulter an Schulter mit Korea lag, den ersten Platz in Naturwissenschaft und den zweiten Platz in Mathematik. Bedenklich ist vor allem der Umstand, dass die besten koreanischen Schüler in der Fähigkeit einen Text zu lesen und deren Sinn zu verstehen weit hinter den besten Schülern anderer OECD - Länder hinterher hinken. Nur 5,7% der besten Schüler erreichten beim Lesen die höchste Kompetenzstufe 5. Dies ist unter dem Durchschnitt der OECD-Länder. In Australien, Kanada, Finnland und Neuseeland waren dies sogar über 15%. Während man sich z.B. in Deutschland als Ergebnis der Studie mit den krassen Diskrepanzen zwischen guten und schlechten Schülern konfrontiert sieht, liegt das Problem in Korea darin, dass sich die guten Schüler vom Durchschnitt nur im geringen Maße abheben. Die Bildungsexperten meinen, dass die Verdurchschnittlichung ein deutliches Hindernis sei, bei der Ausbildung von Führungskräften, die letztendlich über die Konkurrenzfähigkeit des Landes in der Zukunft entscheiden werde. Deutlicher ausgedrückt, das koreanische Schulsystem treibt die Masse der Schüler durch Frühförderung sowie lange Schulstunden auf ein überdurchschnittlich hohes Leistungsniveau. Besonders begabte Schüler, die führenden Köpfe der Zukunft, werden allerdings zu wenig speziell gefördert. Die PISA - Untersuchung über Motivation und Interesse in den drei Kategorien ergab außerdem, dass koreanische Schüler nur selten aus eigenem Antrieb lernen. Unter den 20 Ländern, die sich dieser Zusatzuntersuchung gestellt kamen, kam Korea auf Rang 19. Paradoxerweise haben sie trotz bester Leistungen weder Spaß noch Interesse am Schulstoff wie Mathematik und Lesen. 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 05.12.2001 )


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Steuerzahlung per Kreditkarte

Die Kreditkarte ist inzwischen ein übliches Zahlungsmittel geworden. Aber die meisten Behörden und Ämter nehmen keine Kreditkarten an, was derzeit ziemlich umstritten ist. Auf den Homepages des Steueramtes und der regionalen Selbstverwaltungseinheiten sind immer mehr Beschwerden der Bürger zu lesen. Die Bürger beschweren sich darüber, dass die Bargeldzahlung umständlich ist, zumal die Nutzung von Kreditkarten von der Regierung stark gefördert wird. Es werden auch immer mehr Bürgergesuche in den Behörden eingereicht, die Steuer auch per Kreditkarte bezahlen zu wollen. Aber außer bei wenigen Selbstverwaltungsämtern ist die Steuerzahlung mit Kreditkarten noch nicht möglich. Die Seouler Stadtverwaltung gab gestern in einem Schreiben den Grund, weshalb die Steuerzahlung mit Kreditkarte nicht möglich ist bekannt. Falls man Steuern mit Kreditkarten annehme, müsse man den Kreditinstituten Gebühren von etwa 2 bis 2,5% zahlen. die Stadt Seoul rechnet in diesem Jahr mit Steuereinnahmen von etwa 7,7 Billionen Won. Wenn man davon ausgehe, dass 30% der Steuern mit Kreditkarten bezahlt werden, müsse den Kreditinstituten jährlich 40 Milliarden an Gebühren bezahlt werden, was eine zusätzliche Ausgabe bedeutet. Man könne die Steuern der Bürger nicht für unnötige Gebühren verschwenden. Auch das Steueramt ist der gleichen Meinung. ein Mitarbeiter des Steueramtes sagte, dass man nach dem jetzigen Gesetz die Kreditkarte nicht für die Steuerzahlungen einsetzen können. Aber einige Selbstverwaltungseinheiten nehmen dennoch die Kreditkartenzahlung an, da sie der Ansicht sind, dass man mehr Gewinne als Verluste dadurch erzielen kann. Mit der Kreditkartenzahlung könne man die Verluste durch verzögerte Steuerzahlungen minimieren. In der Tat hat die Stadt Ansang mit Stand August mehr Steuereinnahmen verzeichnen können als im Vergleich zum Vorjahr, seit sie Kreditkarten annimmt. Auch die Stadt Kojang nimmt seit August Kreditkarten an und in der Stadt Oechanbo ist die Zahlung von Vermögen- und Autosteuer mit Kreditkarte möglich. Ein Mitglied des Verbraucherverbandes sagt, dass zunächst noch Überlegungen nötig seien, zu entscheiden ob die bequeme Bezahlung der Bürger oder die Gebühren an die Kreditinstitute wichtiger sind. Außer den Steuern sollte die Kreditkartenzahlung von Autobahngebühren, Postgebühren und Parkgebühren eingeführt werden. 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 06.12.2001 )


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Ziele koreanischer Internetuser 

 

Im Jahr 2001 haben die Seiten, die auf einen bestimmten Bereich spezialisiert sind eine große Beliebtheit genossen. Über dies nahmen die Seiten, die mit einem hervorragenden Design und farbenprächtigen Grafiken den Blick der Internetnutzern fesseln in starkem Masse zu. Auch die Eröffnungen einer Vielzahl von alltagsbezogenen Seiten war eine der wichtigsten Tendenz im Jahr 2001. Zu solchen Seiten gehörten u.a. Frauenportalseiten für Shopping und Kinderpflege, die Seiten die die koreanische Küche zum Thema hatten oder auch Seiten, die eine Onlinerechtsberatung anboten. 

Welche Suchbegriffe wurden 2001 von koreanischen PC-Usern am häufigsten eingegeben. Bis Ende 2000 war das beliebteste Suchwort entweder Sex oder Computerspiel, aber im Jahr 2001 wurden mehrere alltagsbezogene Suchbegriffe wie z.B. Reisen, Shopping, Referat und Arbeitssuche gleichermaßen häufig eingetragen. Kurz nach den Terroranschlägen in den USA im September wurden nach Terrorismus und Islam intensiv gesucht. Entsprechend der Erweiterung im Umweltbewusstseins wurden unzählige Internetseiten, die das Thema Umweltverschmutzung behandeln oder auf die sogenannte Umwelterziehung für Kinder abzielen geschaffen. Seit der BSE-Krise in Europa ziehen die Seiten mit dem Thema Vegetarismus immer mehr Internetbenutzer an. Auf dem Gebiet Unterhaltung haben statt Portalseiten für Unterhaltung, die Seiten die sich mit einem bestimmten Thema befassen und mit ihren spezialisierten Informationen anspruchsvolle Wünsche der Benutzer erfüllten, an Popularität gewonnen. Beispielsweise sind die auf die traditionelle koreanische Musik spezialisierte Webseite, die Seite für Kino und Filme sowie die Seite für Fernsehwerbungen besonders beliebt. Einige Seiten wurden zudem von der südkoreanischen Tageszeitung Chonson-Ilbo mit dem Preis "Beste Seite im Unterhaltungsbereich" ausgezeichnet. Unter privaten Homepages ist ein Trend zu beobachten, dass die Zahl der Seiten, die die koreanische Geschichte oder traditionelle Kultur zum Thema haben, erheblich zunahm. Die Seite www.koreartnet.com stellt z.B. alle Aspekte der traditionellen koreanischen Kultur vor. Diese Seite wurde außerdem im Oktober 2001 vom Ausschuss für die Informations- und Kommunikationsethik in Korea zur besten Internetseite für Jugendliche gewählt. 

 

( aus der Rubrik "Auf ins Netz im Rahmen der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 18.12.2001 )


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Ausstellungen von Kunstschätzen während der Fußball-WM 2002 und den Asienspielen

 

Angesichts der großen Sportfeste wie der Fußball-WM 2002 und der Asienspiele, die in diesem Jahr in Korea stattfinden, sind für dieses Jahr vielfältige Programme zum Austausch der Kulturschätze sowie verschiedene Ausstellungen geplant, um der Welt die koreanische Kultur bekannt zu machen. Vor allem zieht die Ausstellung "Der Austausch der Nationalen Kunstschätze Koreas und Japans", die anlässlich der gemeinsamen Austragung der Fußball-WM in Korea und Japan stattfindet, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich. Diese Ausstellung wird vom Nationalmuseum Koreas und dem japanischen Kulturamt veranstaltet. Für zwei Ausstellungen, die vom 16. März bis 6. Mai im Museum des Osaka Bahnhofs und vom 11. Juni bis 28. Juli im Tokioter Nationalmuseum stattfinden, gehen 271 koreanische Kulturgüter nach Japan. Darunter gibt es auch 75 Kulturgüter, die zum Nationalschatz bestimmt sind. Dementsprechend kann man auch japanische Kunstschätze in Korea bewundern. Vom 14. Mai bis 14.Juli werden rund 284 japanische Kulturgüter im koreanischen Nationalmuseum zur Schau gestellt. Der Schwerpunkt der Ausstellung in Korea liegt auf Materialien die die Strömung der japanischen Kultur zeigen. Im Herbst 2001 trieb das Nationalmuseum Koreas eine Sonderausstellung für zeitgenössische Kunst Japans voran, bei der die im Besitz des Nationalmuseums befindliche Kunstwerke Japans gezeigt werden sollten. Die Ausstellung wurde jedoch aufgrund der damaligen Konflikte mit Japan wegen der Schulbuchproblematik abgesagt. Diese Ausstellung wird im Oktober d.J. eröffnet. Die nationalen Folkloremuseen beider Länder veranstalten gemeinsam vom 20. Februar bis 13. Mai Ausstellungen, die das Leben und Kultur des anderen Landes vorstellen. 7 lokale Nationalmuseen Koreas, die in der Nähe der WM-Austragungsstätten liegen, veranstalten jeweils zwischen April und August eine Sonderausstellung. Das Thema der im Nationalmuseum in Kimhae geplanten Ausstellung ist "Rüstungen des koreanischen Altertums". Die Ausstellung im Nationalmuseum in Taegu beleuchtet 2000 Jahre der koreanischen Kleidung. Im Nationalmuseum in Jeonju werden koreanische Kunstgewerbeartikel aus Bambus vorgestellt. Das Thema der Sonderausstellung das das Nationalmuseum auf der Insel Jeju plant, ist die zeitgenössische Tuschmalerei. Auch anlässlich der Asienspiele in Busan sind vielfältige Veranstaltungen im ganzen Land geplant. Dazu gehören z.B. Ausstellungen der Ziegel in der Cholla-Provinz, die in Kwangju stattfinden wird, sowie eine Ausstellung über die Schriftkultur in der Shilla-Dynastie, die in der alten Hauptstadt des Shilla-Königreiches, Kyongju, geplant ist. 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 07.01.2002 )


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Digitale Fernseh- und Rundfunkprogramme

 

Am ersten März ist in Korea die digitale Satellitenübertragung angelaufen. Aufgrund der Probleme mit dem Angebot von Setup-Boxen ist der digitale Satellitenempfang für viele noch der sprichwörtliche Kuchen im Wind. Seit der erste Mugunghwa-Satellit im Juli 1995 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde, wird nun aber nach rund 6 Jahren und 7 Monaten endlich das Zeitalter der Neuen Medien, die Verschmelzung von Rundfunk, Fernsehen und Kommunikation eröffnet. Die Einführung der digitalen Satellitenübertragung bedeutet für den Nutzer eine optimale Versorgung mit zahlreichen TV- und Radioprogrammen, bei denen eine unvergleichlich hohe Bild- und Tonqualität gewährleistet ist. Der digitale koreanische Satellitensender Skylive bietet seit dem 1. März 86 digitale Video- und 60 digitale Audiokanäle an. Unter der Vorraussetzung dass entsprechend viele inhaltsreiche Programme angeboten werden, besteht die Aussicht dass Korea im Jahr 2005 114 Video-, 60 Audio- und 30 Datenkanäle zur Verfügung stehen werden. Anders als Fernseh- und Rundfunksendungen für die terrestrische Übertragung können die Satellitensendungen, deren Signale vom Mugunghwa3 - Satellit aus übertragen werden, überall empfangen werden. Wenn man ein anspruchsvolleres Empfangsgerät besitzt, kann man auch einen interaktiven Service in Anspruch nehmen, wobei man z.B. beim Zusehen einer Fernsehserie die von der Hauptdarstellerin getragene Gegenstände bestellen, oder beim Betrachten einer Sportsendung sich über die Laufbahn eines Sportlers informieren kann. Eine solche interaktive Kommunikation ist aber noch nicht möglich, in der zweiten Jahreshälfte werden aber solche sogenannte anspruchsvollere Empfangsgeräte entwickelt werden. Eine der größten Attraktionen der digitalen Satellitenübertragung stellt selbstverständlich die große Programmauswahl dar. Unter den jetzt angebotenen 146 Kanälen sind 76 Fernsehkanäle für z.B. Film, Sport, Musik, Unterhaltung, Erziehung, Dokumentarbericht, Homeshopping und Auslandsmedien. Es gibt dann 22 Fernsehkanäle, die nur vom digitalen Satellitensenders Skylive angeboten werden. 54 Kanäle sind denen aus dem Kabelnetz gleich. Die 60 Audiokanäle senden rund um die Uhr Titel verschiedener Musikgattungen wie koreanische Schlager, Klassik, Jazz und Filmmusik ohne Moderation und ohne Werbung. Wenn man digitale Satellitensendungen empfangen möchte, muss man sich beim Sender eintragen lassen und braucht eine Satellitenschüssel und eine Setup-Box. Die Einrichtung der Satellitenschüssel und der Setupbox kostet rund 130 Euro. Je nach dem wie viele Programme man empfangen will ist der Service von Skylive unterschiedlich teuer. Der Normalservice mit 33 Video- und 10 Audiokanälen kostet 7 Euro pro Monat. 

 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 04.03.2002 )

 


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Anzahl der Handynutzer in Südkorea 

 

 

18 Jahre seit der Einführung des Mobilfunkservice in Südkorea hat die Zahl der koreanischen Handybesitzer die 30 Millionenmarke überschritten. Das Ministerium für Information und Telekommunikation gab am 2. April 2002 bekannt, dass nach Stand vom 31. März 2002 die Zahl der koreanischen Handybenutzer rund 30,3 Millionen erreicht hat. Dies bedeutet dass 63,8% der Koreaner ein Handy besitzen und auch benutzen. Hinsichtlich der Zahl der Benutzer steht Südkorea damit weltweit an 8. Stelle und hinsichtlich des Verbreitungsgrads des Handys im Verhältnis zur Bevölkerungszahl an 22. Stelle. 1984, im ersten Jahr nach der Einführung des Handyservice lag die Zahl der Handybenutzer bei nur 2658. Diese Zahl begann am Anfang der 90er Jahre explosiv zu steigen. 1998 überschritt sie die 10Millionen- und im August 1999 die 20Millionenmarke. Der Umsatz des Mobiltelefonservice stieg von rund 340000 Euro im Jahre 1984 im Jahre 2001 auf 11,5 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung um das 336fache. Der Anteil des Umsatzes betrug des Mobiltelefonservice am Bruttoinlandprodukt kletterte von 0,0008% im Jahre 1986 auf 2,47% im Jahr 2001. Auf die Benutzungszeit durch die koreanischen Handybenutzer nahm in großer Geschwindigkeit zu. 1996 telefonierte ein Handybenutzer durchschnittlich 108 Minuten im Monat. Im Jahr 2001 stieg diese Zahl um 58% auf 171 Minuten. Das Ministerium für Information und Telekommunikation erklärte die bisherige rasante Zunahme der Zahl an Handys unter anderem mit der Einführung des Wettbewerbssystem auf dem Handyservicemarkt und mit den Subventionen der Handyhersteller. Im Hinblick auf das Angebot und immer neueren und vielfältigeren Funktionen und Zusatzservice, rechnet das Ministerium damit dass die Zahl der Handybenutzer weiter steigen wird, so dass im Jahr 2005 bei rund 42 Millionen liegen wird. Ein Beamter des Ministeriums sagt, dass es nun an der Zeit ist dass die Verbraucher aus dem Wachstum des Handymarktes einen Nutzen ziehen. In der ersten Jahreshälfte werden zunächst die Gebühren für die Inanspruchnahme des schnurlosen Internetservice gesenkt. 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 02.04.2002 )


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Alkoholkonsum in Korea 

 

Koreaner trinken immer mehr Alkohol.  Vor allem steht Korea hinsichtlich des Whiskey-Imports weltweit an vierter Stelle. Nach der Analyse des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft wurden im vergangenen Jahr in Korea rund 3 Millionen Kiloliter Alkohol verbraucht. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 9%. Ein koreanischer Erwachsener hat im letzten Jahr 119 Flaschen Bier á 500 ml, 79 Flaschen Soju á 360 ml und 1,4 Flaschen Whiskey á 500 ml getrunken. Der Alkoholkonsum ging im Jahr 1998, also kurz nach dem Ausbruch der  Devisenkrise leicht zurück, überschritt aber im vergangenen Jahr den Stand vor der Devisenkrise mit 2,83 Millionen Kiloliter. Vor allem in Bezug auf den Verbrauch von Branntwein wie Soju und Whiskey steht Korea zusammen mit Russland weltweit an erster Stelle. Die pro Kopf verbrauchte Menge von Branntwein liegt bei 5,2 Liter. Wenn man auch den Verbrauch von vergorenem alkoholischen Getränk wie Bier und Wein mit berücksichtigt, konsumierte ein Koreaner letztes Jahr 7,6 Liter Alkohol. Damit ist Korea in der Weltrangliste von Platz 24 im Jahre 1998 auf Platz 19 gestiegen. Die Nummer 1 in der Welt ist Luxemburg, die USA und Japan liegen auf dem 27. und 28. Platz. 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 13.05.2002 )


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Bestattungsunternehmen für Haustiere in Korea

 

Immer mehr Koreaner behandeln ihre Haustiere wie ihre Familie. Dementsprechend sind auch die verschiedensten Services für Haustiere entstanden. So ist vor einiger Zeit auch ein Bestattungsservice für Haustiere entstanden, welcher besonders bei den Tierliebhaber in Seoul und Umgebung auf große Beliebtheit gestoßen ist. Das erste Unternehmen für Haustierbestattungsservice wurde im Juli 2001 in Puj-dong, in Seoul eröffnet. Anfangs gab es nur 20 bis 30 Kunden im Monat, doch inzwischen zählt die durchschnittliche Besucherzahl im Monat über 100. Nachdem dieses Unternehmen Erfolg hatte, entstanden in Seoul viele andere Unternehmen dieser Art. Diese Bestattungsunternehmen betreiben ein eigenes Krematorium und Urnenhäuser und übernehmen den gesamten Bestattungsservice der Lieblinge. Die Haustierbestattungen verlaufen genauso wie die bei den Menschen. Den verstorbenen Tieren werden Leichenkleider angelegt und sie kommen aus Kaiserbaum hergestellte Holzsärge. Anschließend werden die Tiere in den Krematorien feuerbestattet und kommen dann in Urnen, welche dann in den Urnenhäusern aufbewahrt werden. Seinem verstorbenen Lieblingen einen solchen Bestattungsservice anzubieten ist nicht gerade billig. Ein Kaiserbaumsarg für einen Hund kostet etwa 300000 bis 400000 Won, die Kosten für eine Feuerbestattung liegen bei etwa 150000 Won und eine zweijährige Miete bei den Urnenhäusern beträgt etwa 150000 Won. Bei einem kompletten Haustierbestattungsservice muss man daher mit mindestens 550000 bis 600000 Won rechnen, was 470 bis 514 Euro entspricht. Doch trotz den hohen Kosten werden diese Haustierbestattungsservices bei den Herrchen und Frauchen, die um ihre verstorbenen Lieblinge trauern, immer beliebter. Frau Chang, Geschäftsinhaber eines solchen Haustierbestattungsservice, meint sogar, dass sich dieses Geschäftsfeld zukünftig noch weiter entwickeln wird und weißt darauf hin, dass bezüglich der Tierbestattungen nun genaue gesetzliche Regelungen aufgestellt werden müssen. 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 18.07.2002 )


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Blackbox für Kraftfahrzeuge

 

Im Oktober 2002 wird ein Fahrtdatenschreiber für Kraftfahrzeuge auf dem Markt vorgestellt. Das betriebsinterne Ventureunternehmen I-Car von Hyondai-Motors gab am 26. August 2002 bekannt, dass es durch kooperierte Forschungen mit dem Nationalen Institut für wissenschaftliche Ermittlungen einen Fahrtdatenschreiber entwickelt hat. Nach dem dem letzten Test werde der Fahrtdatenschreiber im Oktober 2002 vermarktet. Der betreffende Fahrtdatenschreiber speichert die Daten von 4 Minuten vor dem Unfall und 15 Sekunden nach dem Unfall. Falls mehrere Unfälle hinter einander erfolgen, werden bis zu 16 Fälle in diesem Fahrtdatenschreiber registriert. Der Fahrtdatenschreiber ist so groß wie eine Handfläche und soll entweder unter dem Fahrersitz oder unter dem Beifahrersitz einfach installiert werden. Bisher konnte man bei einem Verkehrsunfall nur mit Hilfe der Aussagen der in den Unfall verwickelten Personen oder Augenzeugen die Situation einschätzen. Mit dem Einsatz des Fahrtdatenschreibers kann man aber die Lage zur Zeit des Unfalls genau ermitteln, denn die Fahrtdaten und die Daten der Kollision werden im Fahrtdatenschreiber gespeichert. Neben der Fahrzeit, Geschwindigkeit und Strecke werden auch Daten bezüglich der plötzlichen Beschleunigung und des plötzlichen Bremsens sowie das Ausmaß und Geschwindigkeit des Aufpralls und die Bewegung des Fahrzeugs nach dem Aufprall im Schreiber registriert. 

Der Fahrtdatenschreiber wird vor allem in Verkehrsunfällen, bei denen es keine Augenzeugen gibt, nützlich sein. Der Preis ist noch nicht festgelegt worden, das Unternehmen I-Car rechnet mit einem Preis in Höhe von 430 bis 600 Euro pro Stück. Bei steigender Nachfrage könne der Preis gesenkt werden. 

 

( aus der Magazinsendung "Kreuz und quer durch Korea" von Radio Korea International vom 26.08.2002 )

 


 

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