Freitag 02.05.2003: 18 Gäste waren am Vortag des RKI-Hörertreffens bei der Führung der Sektkellerei Kupferberg anwesend. Von diesen 18 Teilnehmern haben 14, die eine lange Anreise hatten, in Mainz übernachtet. Den längsten Anfahrtsweg hatte Manfred Edelmann aus Göttlesbrunn in der Nähe von Wien. Allen Anwesenden hat die Führung gut gefallen und waren einhellig der Meinung dass der Kupferberg-Gewölbekeller sehr imposant ist.
Samstag 03.05.2003: In den Räumen des
deutsch-koreanischen Freundeskreises Mainz e.V. in der Mainzer Reduit, einem
1832
gegen die Truppen Napoleons erbautem Fort, kamen am 1. Maiwochenende 2003
rund 50 Koreainteressierte aus Nah und fern zusammen, und wurden vom ersten
Vorsitzenden, Michael Tassler, gegen 11:30 Uhr begrüßt. Ursprünglich wollte
man um 11 Uhr mit der Veranstaltung beginnen, aber Michael Tassler wurde durch
das Klingeln seines Handys überrascht und am anderen Ende meldete sich die
Stimme von Frau Stern-Ko mit den Worten "Seoul grüßt Mainz". Frau
Stern-Ko führte mit Michael Tassler, Thomas Schneider,
Andreas Heinl, Friedrich Stöhr und Frau Ursula Weitzel ein
Interview, welches noch am selben Abend in der Hörerecke ausgestrahlt wurde.
Nach der Begrüßung durch Michael Tassler stellten sich die einzelnen Teilnehmer untereinander kurz vor. Danach gab Michael den Tageablauf bekannt und die Anwesenden bekamen einige kleine Geschenke mit Bezug zu Korea. RKI ließ es sich auch nicht nehmen und hat ein Paket zu diesem Treffen auf die weite Reise von Korea nach Deutschland geschickt. Das Paket wurde, obwohl das Paket mit einem Zollaufkleber mit dem Wort "Geschenk" versehen war, scheinbar ausgiebig vom Deutschen Zoll kontrolliert und erreichte erst als Expresssendung am Samstagabend durch die Ehefrau von Michael Tassler, als schon einige Gäste abgereist waren, das Reduit-Gebäude.
Gegen 12:40 Uhr kam wieder einmal aus der Küche das Zeichen dass das Essen fertig sei. Die fleißigen Helfer von Michael Tassler hatten auch dieses Jahr ein sehr schmackhaftes Essen gezaubert. Neben koreanischem Reis gab es Bulgogi, Chapchae (Glasnudeln mit Gemüse) und natürlich auch Kimchi (eingelegter Chinakohl).
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Nachdem sich die Anwesenden gestärkt hatten gab es eine
Changgo-Trommelaufführung und eine kleine Hanbok-Modeschau. Danach wurde zu
einem Gruppenbild aufgerufen und alle postierten sich auf dem Balkon des
Reduitgebäudes bei heiterem bis bewölkten und sehr windigem Wetter. Anschließend
zeigte Volker Willschrey einen Videofilm über die Chinareise von 2002, die er und Thomas
Schneider bei China Radio International gewonnen hatte. Einzigstes Manko an der
Aufführung war, dass zu den bewegten Bildner der dazugehörige Ton nicht mit
übertragen wurde. Im Anschluss an die Chinaimpressionen wartete Thomas
Schneider mit einem kleinem Film durch Korea, die er bei seiner Koreareise im
Jahre 1999 gemacht hatte, auf.
Nach den beiden Filmen gab es Kaffe und Kuchen und für
Anwesenden etwas Zeit sich unter einander zu unterhalten. Andreas Heinl stand zu
Antennenfragen und Empfangsproblemen Rede und Antwort. Thomas Schneider führte
den Teilnehmern den Empfang von WorldSpace vor. Afrikanische Stationen erklangen
in Ortssenderqualität. Leicht und locker hätte Thomas 4 oder 5
Worldspace-Empfänger an den Mann oder Frau bringen können.
Für einige der Anwesenden, so auch für mich, war nun die
Zeit gekommen um Abschied zu nehmen.
Für die noch dagebliebenen gab es noch einige Bilder einer
Koreareise von Andreas Niederdeppe, das Abendbrot und hausgemachte Musik. Um 22
Uhr saßen sage und schreibe noch 36 Anwesende vor den Kurzwellenempfänger und
lauschten dem deutschsprachigen Programm von RKI und vernahmen die Stimme von
Ludwig Strauß-Kim, der in diesem Jahr von Mainz nach Namhae (an der Südküste
Koreas) übersiedelte.
Am letzten Veranstaltungstag gab es um 8:15 Uhr das Frühstück und man unternahm noch einen Ausflug in ein Weinmuseum, wo die Teilnehmer von einem über 80jährigem Weinkenner geführt wurden. Mit einem Mittagessen wurde dieses Treffen wieder beendet.
Meinem Sohn und mir hat dieses Treffen sehr gut gefallen. Für diesen kurzweiligen interessanten Tag unter Gleichgesinnten möchte ich mich auf diesem Wege beim Organisator Michael Tassler und seinen fleißigen Helfern, die im Hintergrund alle Hände voll zu tun hatten und ohne die dieses Treffen nicht möglich gewesen wäre, recht herzlich bedanken und freue mich schon jetzt darauf wenn es heißt:
"Auf zum 9. internationalen RKI-Hörertreffen nach Mainz"
Mein Dank geht auch Friedrich Stöhr, der mir einige Bilder dieses Treffens zur Verfügung stellte und an Wolfgang Lehmann für die Zusendung des kleinen Trommelvideos